Sommerkolleg
für Studenten

Das Anliegen von
„Christ und Jurist“ ist es, christlichen Glauben und juristische Arbeit so zu verbinden, dass der Einsatz für das Recht zum Dienst am
Menschen wird.

Miteinander für Europa – Kongress (30.6.–1.7) und Kundgebung (2.7.) in München


Unter dem Motto „Begegnung, Versöhnung, Zukunft“ trafen sich über 1.700 Teilnehmer aus 40 Ländern im Circus-Krone-Bau in München. Sie repräsentieren über 200 der mittlerweile 300 christlichen Bewegungen, die seit 1999 auf einem gemeinsamen Weg der Versöhnung hin zu stärkerer Einheit unter Christen miteinander unterwegs sind. Christ und Jurist war zum ersten Mal dabei und hatte Gelegenheit, ein Forum zum Thema „Versöhnung und Integration“ gemeinsam mit Mitgliedern der Fokolar- sowie der Sant’Edgidio-Bewegung zu gestalten.

Viele gute Eindrücke nehme ich aus diesen Tagen in München mit, schreibt Felix Böllmann, der gemeinsam mit anderen Christen und Juristen, an der Veranstaltungen teilgenommen hat. Gerade angesichts der schmerzlichen Erfahrung von Trennung sowie politischer wie wirtschaftlicher Unsicherheit sind wir Christen dazu berufen, in der Einheit des Glaubens Zeugnis von Versöhnung und Hoffnung zu sein. Im Miteinander wird die Vielfalt von Gottes Schöpfung und seinen reichen Gaben erlebbar. Für jeden von uns werden bestimmte Facetten von unterschiedlicher Wichtigkeit und Bedeutung sein. Wir müssen diese Unterschiede nicht nivellieren. Aber wir dürfen einander mit unseren vielfältigen Gaben ganz neu und vorurteilsfrei entdecken und schätzen lernen.

Bei der öffentlichen Abschlusskundgebung u.a. mit Videobotschaften von Papst Franziskus und Patriarch Bartholomäus sowie unter Mitwirkung von Kardinal Marx und Landesbischof Bedford-Strohm setzten die ca. 5.000 Teilnehmer auf dem Münchner Stachus ein sichtbares Zeichen für die Einheit und gegenseitigen Wertschätzung.

Felix Böllmann schreibt: Es hat mich persönlich sehr berührt, Kardinal Marx und den Vorsitzenden des Rates der Evangelischen Kirchen Bedford-Strohm gemeinsam Botschaften der Versöhnung sprechen zu hören. Das Miteinander schafft eine Bühne für durchaus symbolhafte Zeichen der Einheit, die kein Vertreter einer einzelnen Kirche als Veranstalter allein setzen könnte. Es ist letztlich an uns, den Angehörigen verschiedener Konfessionen und Mitgliedern verschiedener Kirchen, die Einheit im Alltag zu buchstabieren, Frieden und Versöhnung zu bringen, wo Streit und Misstrauen herrschen. Als Christen und Juristen sind wir kraft Ausbildung und Erfahrung gut gerüstet für den Umgang mit Komplexität und manchem im Detail streitigen Sachverhalt. Ich lade Euch ein, die Dokumente des Kongresses (Videos, Fotos und viele der Wortbeiträge) unter www.together4europe.org einzusehen und Euch dort, wo Ihr persönlich steht, immer wieder auf Begegnung einzulassen, damit Versöhnung über Grenzen hinweg wachsen kann und wir eine gemeinsame Zukunft gewinnen.